17.12.2017
In Memoriam Freund Arthus Diederichs

Freund Arthur Diederichs †

Für über 36 Jahre war Freund Diederichs Mitglied unseres Clubs. Während seiner aktiven Zeit begleitete er 1983 das Amt des 1. Sekretärs und in den Jahren 89/90 wurde er Vizepräsident und anschließend 1990/91 Präsident des Clubs.

Wie bei so vielen älteren Freunden von uns unterbrachen die Kriegsjahre seinen schulischen Ausbildungsweg. Zuerst diente er als Luftwaffenhelfer, dann folgte der Reichsarbeitsdienst, der nahtlos in den Wehrdienst überging. Er holte das Abitur nach und studierte das Fach Elektrotechnik. Den Bereichen Wirtschaft und Technik widmete er stets ein großes Interesse, neben den sportlichen Aktivitäten wie Joggen, Tennis, Wandern und Radfahren.
Seine berufliche Laufbahn begann er als Wissenschaftlicher Assistent und trat in die Dienste der Firma Siemens Schuckert AG ein. Mit dem Aufschwung der Automobilindustrie stieg auch der Bedarf an diversen kleinen Motoren enorm an, den das Werk in Würzburg mit einer neuen, automatisierten Fertigungstechnik begegnete. Die Steigerung auf täglich 100.000 Motoren und -Systeme war mit sein entscheidender Verdienst. Im Siemens Elektro- Kleinmotorenwerk in Würzburg beendete er 1988 seinen Berufsweg als leitender Direktor.
In seinem beruflichen Ruhestand verlagerten er und mit seiner Gattin den Lebensmittelpunkt mehr und mehr nach Royan, einer im Südwesten Frankreichs gelegenen Kleinstadt an der Mündung der Gironde und weilte seltener in Würzburg. Aus diesem Grund ist er den jüngeren Clubmitgliedern auch weitgehend persönlich unbekannt geblieben.

In seiner clubaktiven Zeit prägte seine starke Persönlichkeit den Club über viele Jahre.
Wir kondolieren seiner Gattin Roselore und den Kindern und seinen Enkeln.

Wir werden unserem verstorbenen Freund ein ehrendes Andenken bewahren.

 

17.11.17
Hoher Besuch in der Synagoge in Žilina

Der runde Tisch in der Synagoge Žilina

Am Feiertag des 17. November 2017, dem Jahrestag der Samtenen Revolution in der Tschechoslowakei, waren der Präsident der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier und der Präsident der Slowakei, Andrej Kiska, zu Besuch in der renovierten Synagoge, von dem deutschen Architekt Peter Behrens 1931 entworfen, um mit Studenten und Aktivisten die Zukunft der Demokratie in Europa zu diskutieren.

Bei der Renovierung dieses Kulturdenkmals mit pan-europäischer Bedeutung half auch der Rotary Club Žilina mit und suchte weitere internationale Partner zur Co-Finanzierung, ein Konzept, welches auch dem Komitee der internationalen Kooperation zwischen der Tschechien, der Slowakei und Deutschland vorgestellt wurde. Heute dient das Gebäude kulturellen Veranstaltungen.

“Wir waren sehr erfreut, dass Freunde vom RC Würzburg auf unsere Bitte reagierten und 2.000 Euro für die Renovierung der Synagoge spendeten. Mit dieser großzügigen Spende können wir die siebenjährige Geschichte der Renovierung und die Rettung dieses europäischen Kulturerbes abschließen. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Freunden des RC Würzburg bedanken, namentlich bei den Freunden Werner Strick und Niko Natzschka, mit denen ich Bekanntschaft machen durfte”, sagte Martin Barčík vom RC Žilina.

08.11.2016
10.000 Euro – Rotary Spende an Mwanza – die Partnerstadt Würzburgs

Der Schatzmeister R. Jahn übergab den Scheck an Sister Susan, vom Bugando Medical Center (v.l.n.r. Bürgermeister A. Bauer, R. Jahn. Sister Susan, OB Chr. Schuchardt; Foto: G. Wagenknecht)

 

Die Delegation um Christian Schuchardt und Bürgermeister Dr. Adolf Bauer war nicht mit leeren Händen nach Mwanza gereist. IHK-Hauptgeschäftsführer Prof Dr. Ralf Jahn reiste nicht nur in die Partnerstadt um neue Kontakte zur hiesigen Chamber of Commerce, Industry and Agriculture zu knüpfen, er initiierte in seinem Rotary Club Würzburg auch eine Scheckübergabe. 10.000 € gehen an das Bugando Medical Centre, das in Zusammenarbeit mit dem Missionsärztlichen Institut in Würzburg der Schistosomiasis Erkrankung den Kampf angesagt hat.  Die Epidemie soll nun eingedämmt werden – durch Medikamente und Aufklärungskampagnen. Noch immer wissen viele Menschen nicht, welch gefährliche Erreger im Seewasser schlummern, wie sie in den menschlichen Körper gelangen und welche Schäden sie dort auslösen können.
Die Spende ist für den Rotary Club nicht das erste geförderte Projekt im Bereich Entwicklungszusammenarbeit. Und das Projekt Schisto Control reiht sich wiederum ein in die lange Liste der auf Nachhaltigkeit abzielenden Initiativen die es wahrscheinlich machen, dass es auch in fünfzig Jahren noch einen Grund gibt, die Partnerschaft zwischen Würzburg und Mwanza zu feiern, wie es die Festredner unisono den Geburtstagskindern wünschten.

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