17.12.2017
In Memoriam Freund Hubert Frohmüller

Freund Hubert Frohmüller †

Am 5. Oktober 2018 verstarb unser rotarischer Freund Prof. Dr. Hubert Frohmüller im Alter von 90 Jahren.

Seit seiner Einführung im Jahr 1974 war er ein äußerst geschätztes und anerkanntes Mitglied unseres Rotary Clubs Würzburg. Seine charakterliche Stärke und seine ausgezeichneten fachlichen Fähigkeiten machten ihn zu einer großen Persönlichkeit, die die Werte und Ziele von Rotary verinnerlichte und nach außen trug.

Freund Frohmüller übernahm 1965 – nach einem mehrjährigen Aufenthalt an der weltbekannten Mayo-Klinik in Rochester in den USA – die Leitung der seinerzeit noch nicht selbständigen urologischen Abteilung der Universitätsklinik Würzburg. Sechs Jahre später wurde er zum ersten Lehrstuhlinhaber für Urologie in Würzburg berufen. Bis zu seiner Emeritierung 1997 prägte er als Direktor der Urologischen Klinik und Poliklinik sein Fachgebiet entscheidend und galt als ein Wegbereiter der modernen Urologie. Seinen hervorragenden Leistungen ist es zu verdanken, dass Patientenversorgung, Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Urologie sich auf höchstem Niveau bewegten: 1969 führte er die deutschlandweit erste radikale retropubische Prostatektomie bei einem Patienten mit Prostatakrebs durch. 1984 nahm er die erste Nierentransplantation in Würzburg vor. Patienten aus dem In- und Ausland ließen sich bei ihm behandeln. Freund Frohmüller hat dem renommierten Medizinstandort Würzburg einen großen Dienst erwiesen.

Mit ihm verliert unser Club einen guten Freund und außergewöhnlichen Menschen. Seine bemerkenswerte Lebensleistung und sein anerkennenswerter Einsatz für unsere Region bleiben uns ein großes Vorbild. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 

 

07.09.2018
Unser Club Würzburg gratuliert unserem verdienten Mitglied zum 101. Geburtstag

7. September 2018, Past Präsident Niko Natzschka gratulierte Mitglied Werner Kraft zum 101. Geburstag (Foto: Privat)

 

26.06.2018

Im Rotary Club Würzburg wechselt die Präsidentschaft

(v.l.n.r.: Niko Natzschka, Stefan Rühling, Rotary Club Würzburg – Bild: Bettina Natzschka

Mit der traditionellen Charterübergabe ging das Präsidentenamt des Rotary Clubs Würzburg von Niko Natzschka auf Stefan Rühling über. Dieser würdigte den außerordentlichen persönlichen Einsatz des scheidenden Präsidenten, der auf ein erlebnisreiches Jahr zurückblicken kann. Mit einer Vielzahl an Veranstaltungen und Projekten setzten sich die Rotarier erneut dort ein, wo Hilfe benötigt wird. So unterstützte der Club beispielsweise die Initiative „Schisto Control“ zur Bekämpfung der Tropenkrankheit Bilharziose in Würzburgs Partnerstadt Mwanza in Tansania. Auch das Landkrankenhaus in Bisidimo/Äthiopien, ein Projekt der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW).

Der neue Präsident Stefan Rühling erklärte in seiner Antrittsrede, seine Amtszeit dem Thema „Homo digitalis – wohin steuert unsere Welt?“ zu widmen. „Die Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche und verändert unsere Welt in einem nie vorher dagewesenen Ausmaß und Tempo. Wir wollen die Veränderungen und Auswirkungen  aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und diskutieren“, versprach Rühling.

Die Übergabe der Amtskette und der Charterurkunde wurde in den neu gestalteten Räumen der Vogelsburg bei Volkach zelebriert.

 

23.03.2018
Drei Würzburger Rotary Clubs stiften Bäume für die Landesgartenschau 2018

(v.l.n.r.: Niko Natzschka, Rotary Club Würzburg, Adolf Wolz, Rotary Club Würzburg-Stein, Rolf Lenertz, Rotary Club Würzburg-Residenz, Claudia Knoll, Landesgartenschau Würzburg – Bild: unsplash.com
Bis zum Earth Day am 22. April 2018 soll jeder Rotarier einen Baum gepflanzt haben, um die eigene Umgebung ein wenig lebenswerter zu machen, wünschte sich der amtierende Rotary-Weltpräsident Ian Riseley. Da liegt es in Würzburg nahe, gleich einen ganzen Baumhain für das Landesgartenschau-Gelände zu pflanzen, fanden die Präsidenten der drei Rotary Clubs in Würzburg. Ein geeigneter Ort war von Claudia Knoll, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Würzburg 2018 schnell gefunden. Zur Gestaltung des Rotarischen Lindenhains wurden Silberlinden verwendet. „Die Silberlinden zeichnen sich dadurch aus, dass sie bodentolerant, absolut frosthart, Hitze und Trockenheit vertragend und bestens für innerstädtische Klimata geeignet sind“, so Knoll weiter. „Diese wichtigen Kriterien für die Auswahl von zukunftsträchtigen Stadtbaumarten haben auch uns überzeugt“, so Niko Natzschka, Rotary Club Würzburg. „Genauso wie ihre geringe Anfälligkeit für Schädlinge oder Krankheiten“, ergänzt Rolf Lenertz, Rotary Club Würzburg-Residenz. „Heute konnten wir uns überzeugen, dass die jungen Pflanzen tatsächlich dem Frost der letzten Tage stand halten, die erste Knospen treiben bereits aus“, freut sich schließlich Adolf Wolz, Rotary Club Würzburg-Stein.
17.12.2017
In Memoriam Freund Arthur Diederichs

Freund Arthur Diederichs †

Für über 36 Jahre war Freund Diederichs Mitglied unseres Clubs. Während seiner aktiven Zeit begleitete er 1983 das Amt des 1. Sekretärs und in den Jahren 89/90 wurde er Vizepräsident und anschließend 1990/91 Präsident des Clubs.

Wie bei so vielen älteren Freunden von uns unterbrachen die Kriegsjahre seinen schulischen Ausbildungsweg. Zuerst diente er als Luftwaffenhelfer, dann folgte der Reichsarbeitsdienst, der nahtlos in den Wehrdienst überging. Er holte das Abitur nach und studierte das Fach Elektrotechnik. Den Bereichen Wirtschaft und Technik widmete er stets ein großes Interesse, neben den sportlichen Aktivitäten wie Joggen, Tennis, Wandern und Radfahren.
Seine berufliche Laufbahn begann er als Wissenschaftlicher Assistent und trat in die Dienste der Firma Siemens Schuckert AG ein. Mit dem Aufschwung der Automobilindustrie stieg auch der Bedarf an diversen kleinen Motoren enorm an, den das Werk in Würzburg mit einer neuen, automatisierten Fertigungstechnik begegnete. Die Steigerung auf täglich 100.000 Motoren und -Systeme war mit sein entscheidender Verdienst. Im Siemens Elektro- Kleinmotorenwerk in Würzburg beendete er 1988 seinen Berufsweg als leitender Direktor.
In seinem beruflichen Ruhestand verlagerten er und mit seiner Gattin den Lebensmittelpunkt mehr und mehr nach Royan, einer im Südwesten Frankreichs gelegenen Kleinstadt an der Mündung der Gironde und weilte seltener in Würzburg. Aus diesem Grund ist er den jüngeren Clubmitgliedern auch weitgehend persönlich unbekannt geblieben.

In seiner clubaktiven Zeit prägte seine starke Persönlichkeit den Club über viele Jahre.
Wir kondolieren seiner Gattin Roselore und den Kindern und seinen Enkeln.

Wir werden unserem verstorbenen Freund ein ehrendes Andenken bewahren.

17.11.17
Hoher Besuch in der Synagoge in Žilina

Der runde Tisch in der Synagoge Žilina

Am Feiertag des 17. November 2017, dem Jahrestag der Samtenen Revolution in der Tschechoslowakei, waren der Präsident der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier und der Präsident der Slowakei, Andrej Kiska, zu Besuch in der renovierten Synagoge, von dem deutschen Architekt Peter Behrens 1931 entworfen, um mit Studenten und Aktivisten die Zukunft der Demokratie in Europa zu diskutieren.

Bei der Renovierung dieses Kulturdenkmals mit pan-europäischer Bedeutung half auch der Rotary Club Žilina mit und suchte weitere internationale Partner zur Co-Finanzierung, ein Konzept, welches auch dem Komitee der internationalen Kooperation zwischen der Tschechien, der Slowakei und Deutschland vorgestellt wurde. Heute dient das Gebäude kulturellen Veranstaltungen.

“Wir waren sehr erfreut, dass Freunde vom RC Würzburg auf unsere Bitte reagierten und 2.000 Euro für die Renovierung der Synagoge spendeten. Mit dieser großzügigen Spende können wir die siebenjährige Geschichte der Renovierung und die Rettung dieses europäischen Kulturerbes abschließen. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Freunden des RC Würzburg bedanken, namentlich bei den Freunden Werner Strick und Niko Natzschka, mit denen ich Bekanntschaft machen durfte”, sagte Martin Barčík vom RC Žilina.

08.11.2016
10.000 Euro – Rotary Spende an Mwanza – die Partnerstadt Würzburgs

Der Schatzmeister R. Jahn übergab den Scheck an Sister Susan, vom Bugando Medical Center (v.l.n.r. Bürgermeister A. Bauer, R. Jahn. Sister Susan, OB Chr. Schuchardt; Foto: G. Wagenknecht)

 

Die Delegation um Christian Schuchardt und Bürgermeister Dr. Adolf Bauer war nicht mit leeren Händen nach Mwanza gereist. IHK-Hauptgeschäftsführer Prof Dr. Ralf Jahn reiste nicht nur in die Partnerstadt um neue Kontakte zur hiesigen Chamber of Commerce, Industry and Agriculture zu knüpfen, er initiierte in seinem Rotary Club Würzburg auch eine Scheckübergabe. 10.000 € gehen an das Bugando Medical Centre, das in Zusammenarbeit mit dem Missionsärztlichen Institut in Würzburg der Schistosomiasis Erkrankung den Kampf angesagt hat.  Die Epidemie soll nun eingedämmt werden – durch Medikamente und Aufklärungskampagnen. Noch immer wissen viele Menschen nicht, welch gefährliche Erreger im Seewasser schlummern, wie sie in den menschlichen Körper gelangen und welche Schäden sie dort auslösen können.
Die Spende ist für den Rotary Club nicht das erste geförderte Projekt im Bereich Entwicklungszusammenarbeit. Und das Projekt Schisto Control reiht sich wiederum ein in die lange Liste der auf Nachhaltigkeit abzielenden Initiativen die es wahrscheinlich machen, dass es auch in fünfzig Jahren noch einen Grund gibt, die Partnerschaft zwischen Würzburg und Mwanza zu feiern, wie es die Festredner unisono den Geburtstagskindern wünschten.

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