Preisträger 2007

Der Kulturpreis 2007 wurde dem Mainfrankentheater verliehen

                  

 

Main Post
25.01.2007
Ein Mekka für Theaterbegeisterte

Rotary Club verleiht Mainfranken Theater Kulturpreis – Dreispartenhaus unverzichtbar

Der Rotary Club Würzburg hat das Mainfranken Theater mit seinem diesjährigen Kulturpreis ausgezeichnet. Damit würdigte der Club die herausragenden Leistungen um die Förderung der Kultur während der über 200-jährigen Geschichte des Theaters. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert.
Prof. Dr. Dieter Schäfer erinnerte in seiner Laudatio daran, dass das Würzburger Theater zwar nicht wie beabsichtigt die dritte deutsche Nationalbühne hinter Hamburg und Mannheim, aber immerhin zum „Mekka aller Theaterbegeisterten“ in Stadt und Umland geworden sei. „Viele schon zu ihrer Zeit bedeutende Theaterintendanten, Schauspieler, Sänger, Musiker und Bühnentechniker haben bei uns begonnen und gewirkt und dann den Weltruf des Burgtheaters in Wien, der Berliner und Münchner Bühnen und der Dresdner Oper begründet“, sagte er. Wer an der Reihe der Porträts im Wiener Burgtheater vorbeigehe, entdecke zwei frühere Würzburger Intendanten. Schäfer hob aber auch berühmte Künstler wie Diana Damrau, Veronika Diefenbacher, Waltraud Meier, Brigitte Horney, Heiner Lauterbach oder Michael Heltau hervor, die alle in Würzburg tätig gewesen seien.
Mehr als einmal in seiner langen Geschichte habe das Mainfrankentheater vor dem Aus gestanden. „Zu einer Stadt der Tradition und des kulturellen Anspruchs Würzburgs gehört ein Dreispartentheater unverzichtbar dazu“, sagte Prof. Dr. Schäfer. Für diese Äußerung erhielt der Festredner von den Gästen viel Beifall.
Interessiert zeigten sich die Mitglieder des Rotary Club während einer Führung durchs Mainfranken Theater. Dabei ließen sie sich von Berthold Väth, dem Abteilungsleiter für Haus- und Betriebstechnik, eingehend die „Personenversenkung“ auf der Bühne erklären. Die Rotarier amüsierten sich besonders darüber, dass man innerhalb von zwei Sekunden einen Schauspieler von der Bildfläche verschwinden lassen kann.
Theaterintendant Prof. Hermann Schneider und Alexander Jansen komplettierten in den Kammerspielen mit einer szenischen Lesung aus Texten von Wolfgang Goethe, Richard Wagner und Berthold Brecht das Programm des Festabends.
Außerdem zog Hans-Joachim Leistner, Präsident des Rotary Club Würzburg, während des Empfangs eine positive Bilanz des ersten Halbjahrs seiner Amtszeit. Zu den Höhepunkten zählten die Bildungsreise in „Das unbekannte Griechenland“ und das Konzert in der Dresdner Frauenkirche. Aufgrund der großen Spendenbereitschaft der Mitglieder habe der Club seine vielfältigen sozialen Aufgaben erfüllen können.

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