Die Zukunft Würzburgs bis 2030 – OB Schuchardt zu Gast bei Rotary 

OB Schuchardt zu Gast bei Rotary
Vor über 100 Gästen spricht der Oberbürgermeister der Stadt Würzburg zur Zukunft Würzburgs bis 2030.

V.l.n.r. die Rotary-Präsidenten Jörg Conrad (RC Würzburg), Michael Tasler (RC Würzburg-Stein) und Friedhelm Brusniak (RC Würzburg-Residenz), Würzburgs OB Christian Schuchardt, IHK-Hauptgeschäftsführer Ralf Jahn und IHK-Präsident Klaus D. Mapara.

 

Juli 2019 – Abschied von Freund Erich Müller (†)

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist. (Franz Kafka)

Am 23.07.2019 hat unser Club von Erich Müller Abschied genommen. Ein schneller, noch kaum zu fassender Tod. Erich Müller, Ltd. Baudirektor a.D., seit 1978 Mitglied unseres Clubs, war 1991/92 unser Präsident. Er las auf dem rotarischen Rad stets: „Rotary International“! Der Kontakt zu unserem Partnerclub St. Nazaire bedeutete ihm daher sehr viel. Erich Müller stammte aus Oberbayern, er hat uns mit seinem altbayerischen Charme immer wieder bezaubert. Mit seinen Münchner Geschichten gestaltete er unsere Meetings am Faschingsdienstag. Seine letzte Faschingsrede hielt er 2018 “Über den Müßiggang”. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Rotary Club Würzburg

 

Juni 2019 – Digitalisierung für Deutschland

Präsident Stefan Rühling mit Staatsministerin Dorothea Bär
Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung bei der Bundeskanzlerin und Mitglied des Bundestages, besuchte den Rotary Club Würzburg. Im Rahmen des Club-Jahresprogrammes „Homo digitalis – wohin steuert unsere Welt?“ sprach sie über „Digitalisierung für Deutschland“. Angeregte und interessante Diskussionen dazu schlossen sich an: Wo stehen wir in Deutschland, insbesondere im internationalen Vergleich? Was behindert und was begünstigt die Entwicklung? Was sind die technischen, politischen, sozialen und ethischen Fragen und Herausforderungen und wie können sie gelöst werden?
Das gesamte Vortragsjahr 2018/2019 mit dem Schwerpunkt Digitalisierung war geprägt von herausragenden Vorträgen und Diskursen zu dem Megathema Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz. Der Diskurs dauert an und wird uns noch intensiv beschäftigen.

Mai 2019 – Rotarischer Lindenhain eingeweiht

(v.r.n.l.) LGS-Geschäftsführer Klaus Heuberger, Stefan Rühling vom RC Würzburg, Rolf Lenertz vom RC Würzburg-Residenz und Dr. Markus Döbele vom RC Würzburg-Stein. Foto: Niko Natzschka

Auch der Hitzesommer 2018 konnte ihnen nichts anhaben: 12 klimaresistente Silberlinden, die von den drei Würzburger Rotary Clubs (RC) anlässlich der Landesgartenschau (LGS) gestiftet worden sind, stehen in frischem Grün am ehemaligen Exerzierplatz neben dem Flugzeugmodell. LGS-Geschäftsführer Klaus Heuberger (rechts) dankte den drei Präsidenten (v.r.n.l.) Stefan Rühling vom RC Würzburg, Rolf Lenertz vom RC Würzburg-Residenz und Dr. Markus Döbele vom RC Würzburg-Stein noch einmal für ihre Spenden in Höhe von jeweils 1.000 Euro pro Baum. Zugleich weihte er eine Stiftertafel ein, die in den Boden einlassen wurde und über einen QR-Code auf Rotary International (RI) verweist. RI-Präsident Ian Riseley hatte alle Rotarier weltweit dazu aufgerufen, in seinem Amtsjahr 2017/2018 jeweils einen Baum zu pflanzen. Text und Foto: Niko Natzschka

18.02.2019

Würzburger Rotarier spenden für Äthiopien

V.l.n.r.: Dr. Marco Kellner, Stefan Rühling, Patrick Miesen, Michael Röhm
Seit fast 20 Jahren gehört der Rotary Club (RC) Würzburg zu den Partnern der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW). Mehr als 200.000 Euro sind seitdem ins äthiopische Bisidimo geflossen. Damit konnten z.B. die Strom- und Wasserversorgung der dortigen Klinik sichergestellt und zugleich eine zahnmedizinische Abteilung aufgebaut werden. Der „Vater“ dieses Projekts ist der im Jahr 2015 verstorbene Würzburger Zahnarzt und Rotarier Dr. Herbert Michel. Die von ihm begründete Aktion, bei der Patienten zugunsten von Bisidimo auf die Erstattung ihres Zahngolds verzichten können, wird von seinem Nachfolger Dr. Marco Kellner (links) weitergeführt. Auf diese Weise sind weitere 5.000 Euro zusammengekommen, die der Präsident des RC Würzburg, Stefan Rühling (Mitte links), an den Präsidenten des DAHW, Patrick Miesen (Mitte rechts), und den Referenten Michael Röhm (rechts) übergeben konnte. Text und Foto: Niko Natzschka

30.01.2019

Bericht der Mainpost über den Rotary Weihnachtsbrunch für Kinder und Jugendliche aus Heimen in Würzburg

Scheckübergabe an die Bürgerstiftung

Joachim Erhard (1.v.l.) und Lothar Wegener (3.v.l.), beide Vorstand Bürgerstiftung, freuen sich mit Schulpate Georg Kaiser (1.v.re.) über die Spende in Höhe von 10.000 Euro, die der Präsident des Rotary Clubs Würzburg, Stefan Rühling, (2.v.re.) übergibt. Foto: Rotary Club Würzburg

 

Rotarier spenden 10.000 Euro an Würzburger Bildungsfonds

Benachteiligten Kindern aus der Region zu helfen und Integrationsprojekte zu fördern – darin sieht der Rotary Club Würzburg seit langem einen Schwerpunkt seiner Arbeit. „Wir wollen Bildungschancen stärken und Perspektiven für junge Menschen sichern“, erklärt Präsident Stefan Rühling das Engagement des Clubs.

Deshalb spendeten die Rotarier jetzt 10.000 Euro an den Würzburger Bildungsfonds, einem Projekt der Bürgerstiftung Würzburg. Die Förderung fließt in voller Höhe an Projekte der Grundschule Giebelstadt und der Mönchbergschule Würzburg. „Die Schulen können damit Maßnahmen zur Verbesserung der Lernentwicklung anstoßen, Integrationsprojekte durchführen oder individuelle Hilfe leisten – zum Beispiel bei der Sprachförderung oder wenn zu Hause das Geld für die Klassenfahrt fehlt“, unterstrich Rühling bei der Scheckübergabe die Bedeutung des Bildungsfonds.

Ehrenamtliche Schulpaten begleiten das Projekt. Rotarier Georg Kaiser übernahm vor zwei Jahren die Patenschaft für die Grundschule Giebelstadt. Seit diesem Schuljahr steht er auch der Mönchbergschule zur Seite. Er versteht sich als Bindeglied zwischen Bürgerstiftung und Schule, unterstützt und verfolgt unmittelbar, für welche Projekte die Spende eingesetzt wird.

 

5.10.2018

In Memoriam Freund Hubert Frohmüller

Freund Hubert Frohmüller †

Am 5. Oktober 2018 verstarb unser rotarischer Freund Prof. Dr. Hubert Frohmüller im Alter von 90 Jahren.

Seit seiner Einführung im Jahr 1974 war er ein äußerst geschätztes und anerkanntes Mitglied unseres Rotary Clubs Würzburg. Seine charakterliche Stärke und seine ausgezeichneten fachlichen Fähigkeiten machten ihn zu einer großen Persönlichkeit, die die Werte und Ziele von Rotary verinnerlichte und nach außen trug.

Freund Frohmüller übernahm 1965 – nach einem mehrjährigen Aufenthalt an der weltbekannten Mayo-Klinik in Rochester in den USA – die Leitung der seinerzeit noch nicht selbständigen urologischen Abteilung der Universitätsklinik Würzburg. Sechs Jahre später wurde er zum ersten Lehrstuhlinhaber für Urologie in Würzburg berufen. Bis zu seiner Emeritierung 1997 prägte er als Direktor der Urologischen Klinik und Poliklinik sein Fachgebiet entscheidend und galt als ein Wegbereiter der modernen Urologie. Seinen hervorragenden Leistungen ist es zu verdanken, dass Patientenversorgung, Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Urologie sich auf höchstem Niveau bewegten: 1969 führte er die deutschlandweit erste radikale retropubische Prostatektomie bei einem Patienten mit Prostatakrebs durch. 1984 nahm er die erste Nierentransplantation in Würzburg vor. Patienten aus dem In- und Ausland ließen sich bei ihm behandeln. Freund Frohmüller hat dem renommierten Medizinstandort Würzburg einen großen Dienst erwiesen.

Mit ihm verliert unser Club einen guten Freund und außergewöhnlichen Menschen. Seine bemerkenswerte Lebensleistung und sein anerkennenswerter Einsatz für unsere Region bleiben uns ein großes Vorbild. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 

07.09.2018

Unser Club Würzburg gratuliert unserem verdienten Mitglied zum 101. Geburtstag

7. September 2018, Past Präsident Niko Natzschka gratulierte Mitglied Werner Kraft zum 101. Geburstag (Foto: Privat)

26.06.2018

Im Rotary Club Würzburg wechselt die Präsidentschaft

(v.l.n.r.: Niko Natzschka, Stefan Rühling, Rotary Club Würzburg – Bild: Bettina Natzschka

Mit der traditionellen Charterübergabe ging das Präsidentenamt des Rotary Clubs Würzburg von Niko Natzschka auf Stefan Rühling über. Dieser würdigte den außerordentlichen persönlichen Einsatz des scheidenden Präsidenten, der auf ein erlebnisreiches Jahr zurückblicken kann. Mit einer Vielzahl an Veranstaltungen und Projekten setzten sich die Rotarier erneut dort ein, wo Hilfe benötigt wird. So unterstützte der Club beispielsweise die Initiative „Schisto Control“ zur Bekämpfung der Tropenkrankheit Bilharziose in Würzburgs Partnerstadt Mwanza in Tansania. Auch das Landkrankenhaus in Bisidimo/Äthiopien, ein Projekt der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW).

Der neue Präsident Stefan Rühling erklärte in seiner Antrittsrede, seine Amtszeit dem Thema „Homo digitalis – wohin steuert unsere Welt?“ zu widmen. „Die Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche und verändert unsere Welt in einem nie vorher dagewesenen Ausmaß und Tempo. Wir wollen die Veränderungen und Auswirkungen  aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und diskutieren“, versprach Rühling.

Die Übergabe der Amtskette und der Charterurkunde wurde in den neu gestalteten Räumen der Vogelsburg bei Volkach zelebriert.

23.03.2018

Drei Würzburger Rotary Clubs stiften Bäume für die Landesgartenschau 2018

 

(v.l.n.r.: Niko Natzschka, Rotary Club Würzburg, Adolf Wolz, Rotary Club Würzburg-Stein, Rolf Lenertz, Rotary Club Würzburg-Residenz, Claudia Knoll, Landesgartenschau Würzburg – Bild: unsplash.com
Bis zum Earth Day am 22. April 2018 soll jeder Rotarier einen Baum gepflanzt haben, um die eigene Umgebung ein wenig lebenswerter zu machen, wünschte sich der amtierende Rotary-Weltpräsident Ian Riseley. Da liegt es in Würzburg nahe, gleich einen ganzen Baumhain für das Landesgartenschau-Gelände zu pflanzen, fanden die Präsidenten der drei Rotary Clubs in Würzburg. Ein geeigneter Ort war von Claudia Knoll, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Würzburg 2018 schnell gefunden. Zur Gestaltung des Rotarischen Lindenhains wurden Silberlinden verwendet. „Die Silberlinden zeichnen sich dadurch aus, dass sie bodentolerant, absolut frosthart, Hitze und Trockenheit vertragend und bestens für innerstädtische Klimata geeignet sind“, so Knoll weiter. „Diese wichtigen Kriterien für die Auswahl von zukunftsträchtigen Stadtbaumarten haben auch uns überzeugt“, so Niko Natzschka, Rotary Club Würzburg. „Genauso wie ihre geringe Anfälligkeit für Schädlinge oder Krankheiten“, ergänzt Rolf Lenertz, Rotary Club Würzburg-Residenz. „Heute konnten wir uns überzeugen, dass die jungen Pflanzen tatsächlich dem Frost der letzten Tage stand halten, die erste Knospen treiben bereits aus“, freut sich schließlich Adolf Wolz, Rotary Club Würzburg-Stein.

17.11.17

Hoher Besuch in der Synagoge in Žilina

Der runde Tisch in der Synagoge Žilina

Am Feiertag des 17. November 2017, dem Jahrestag der Samtenen Revolution in der Tschechoslowakei, waren der Präsident der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier und der Präsident der Slowakei, Andrej Kiska, zu Besuch in der renovierten Synagoge, von dem deutschen Architekt Peter Behrens 1931 entworfen, um mit Studenten und Aktivisten die Zukunft der Demokratie in Europa zu diskutieren.

Bei der Renovierung dieses Kulturdenkmals mit pan-europäischer Bedeutung half auch der Rotary Club Žilina mit und suchte weitere internationale Partner zur Co-Finanzierung, ein Konzept, welches auch dem Komitee der internationalen Kooperation zwischen der Tschechien, der Slowakei und Deutschland vorgestellt wurde. Heute dient das Gebäude kulturellen Veranstaltungen.

“Wir waren sehr erfreut, dass Freunde vom RC Würzburg auf unsere Bitte reagierten und 2.000 Euro für die Renovierung der Synagoge spendeten. Mit dieser großzügigen Spende können wir die siebenjährige Geschichte der Renovierung und die Rettung dieses europäischen Kulturerbes abschließen. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Freunden des RC Würzburg bedanken, namentlich bei den Freunden Werner Strick und Niko Natzschka, mit denen ich Bekanntschaft machen durfte”, sagte Martin Barčík vom RC Žilina.

08.11.2016

10.000 Euro – Rotary Spende an Mwanza – die Partnerstadt Würzburgs

Der Schatzmeister R. Jahn übergab den Scheck an Sister Susan, vom Bugando Medical Center (v.l.n.r. Bürgermeister A. Bauer, R. Jahn. Sister Susan, OB Chr. Schuchardt; Foto: G. Wagenknecht)
Die Delegation um Christian Schuchardt und Bürgermeister Dr. Adolf Bauer war nicht mit leeren Händen nach Mwanza gereist. IHK-Hauptgeschäftsführer Prof Dr. Ralf Jahn reiste nicht nur in die Partnerstadt um neue Kontakte zur hiesigen Chamber of Commerce, Industry and Agriculture zu knüpfen, er initiierte in seinem Rotary Club Würzburg auch eine Scheckübergabe. 10.000 € gehen an das Bugando Medical Centre, das in Zusammenarbeit mit dem Missionsärztlichen Institut in Würzburg der Schistosomiasis Erkrankung den Kampf angesagt hat.  Die Epidemie soll nun eingedämmt werden – durch Medikamente und Aufklärungskampagnen. Noch immer wissen viele Menschen nicht, welch gefährliche Erreger im Seewasser schlummern, wie sie in den menschlichen Körper gelangen und welche Schäden sie dort auslösen können.
Die Spende ist für den Rotary Club nicht das erste geförderte Projekt im Bereich Entwicklungszusammenarbeit. Und das Projekt Schisto Control reiht sich wiederum ein in die lange Liste der auf Nachhaltigkeit abzielenden Initiativen die es wahrscheinlich machen, dass es auch in fünfzig Jahren noch einen Grund gibt, die Partnerschaft zwischen Würzburg und Mwanza zu feiern, wie es die Festredner unisono den Geburtstagskindern wünschten.
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